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Walpurgisnacht - Mythologie und Riten (Hexen)

verfasst von magiera(R), Hannover, 02.05.2007, 23:17

Walpurgisnacht

Die Walpurgisnacht wird als traditionelles europäisches Fest in der Nacht zum 1. Mai gefeiert.

Die Bezeichnung wurde von Walpurga, in anderen Schreibweisen auch Walburga oder Walpurgis abgeleitet. Im Mittelalter wurde am 1. Mai zum Gedenken an diese Heilige gefeiert. Inhaltlich jedoch ist kein Zusammenhang festzustellen.
Die mythologischen Wurzeln der Walpurgisnacht verleihen dieser Veranstaltung Flair und ein erlebnisfreudiges Publikum.

Mythologie der Walpurgisnacht

Die Walpurgisnacht findet als Mondfest im Ursprung in der Nacht des ersten Vollmondes zwischen der Frühjahrstagundnachtgleiche und der Sommersonnenwende statt. Neuzeitlich wurde diese Veranstaltung der besseren Vermarktung und Planbarkeit wegen auf die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai verlegt, und als Nacht gefeiert, in welcher die Hexen angeblich auf dem Blocksberg - in Wirklichkeit auf dem Brocken - als jährlich einzigartige Versammlung ein großes Fest feiern und auf die Ankunft des "gehörnten Gottes" warten.
Dieses heiligste Fest der Hexen wurde mit Beginn der Christianisierung des Abendlandes m wahrsten Sinne des Wortes "verteufelt". Aus dem gehörnten Gott, welcher als Symbol des Männlichen bei den Hexen verehrt wurde, der sich in dieser einen speziellen Nacht mit dem Weiblichen vereinigen konnte, wurde der Teufel.

Viele Riten der Walpurgisnacht leben in Maibräuchen fort.

Im dörflichen Brauchtum schützte man Haus und Hof durch nächtliches Knallen der Peitschen, durch ausgelegte Reisigbündel, Besen und Maibüsche. Die Birke als Maibaum ist zudem Fruchtbarkeitssymbol.

In dieser heiligen Nacht werden die Maibäume im Wald geschlagen und in den Ort geholt, um sie der Angebeteten als Zeichen der Verehrung vor das Haus zu stellen. In der Dorfmitte wurde ein besonders prächtiges Exemplar platziert, der die Fruchtbarkeit der Natur symbolisiert. Um diesen Baum wurde ein Fest mit Musik, Essen und vor allem viel Trinken gefeiert. Auch Liebesakte auf den Feldern sollten als rituelle Akte die menschliche Fruchtbarkeit auf den Ackerboden übertragen. Dem zu Folge wurden viele Kinder im Februar geboren - idealerweise der Zeit, auf den Bauernhöfen die wenigste Arbeit anlag.


Brauchtum Hexenfeuer


Das Tanzen zwischen zwei Hexenfeuern soll die Körper und Seelen reinigen und gegen Seuchen feien. Dieses Brauchtum der Hexenfeuer wird auch Heute noch in vielen Teilen Deutschlands gepflegt. Mit der Christianisierung wurden diese traditionellen Bräuche als heidnisch bezeichnet und schließlich verdammt. Die ursprünglichen Bedeutungen gingen verloren und in harmlosen ländlichen Party-Spaß auf.

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