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Traditionen zur Walpurgisnacht (Hexen)

verfasst von magiera(R), Hannover, 02.05.2007, 23:40

Traditionen zur Walpurgisnacht

Für die Kelten war der 1. Mai der wichtigste Tag ihres religiösen Jahres. In diesen Tag hinein - und den ganzen 1. Mai hindurch - feierten sie den Beginn der Sommerzeit. Auch die Germanen feierten an diesem Tag solche Frühlingsfeste. Mit Freudenfeuern, offenen Gelagen, aufwändigen Tafeln Gesang und Tanz wurde gefeiert bis der letzte Teilnehmer des Festes feststand. Zu diesem Fest wurden die "weisen Frauen", die "Hagazussen", die "Zaunreiterinnen", die zwischen der Menschen- und der Geisterwelt vermitteln konnten nach der Zukunft befragt.

Mit der Christianisierung wurden diese Feste zu Treffen finsterer Mächte erklärt, und die Hagazussen wurden als "Hexen", die mit dem Teufel im Bunde waren als weibliche Verkörperung des Bösen diffamiert. Dennoch wurde in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai um das Feuer getanzt, pragmatischerweise allerdings jetzt zur Abwehr der Hexen.

Die Menschen feierten jetzt mit weniger Musik und Tanz, zogen vielmehr lärmend und randalierend durch die Straßen. Diese Rituale galten nicht mehr den Frühling zu begrüßen, sondern man wollte so die Geisterwesen verscheuchen. Zum Schutz vor den Hexen, die ehemals als Hagazussen verehrt wurden malte man weiße Kreuze an Häuser, Weggabelungen und öffentliche Plätze. Auch wurde geweihtes Salz auf die Türschwellen gestreut, das dem Bösen Einhalt gebieten sollte. Die Besen wurden an den Hauseingängen in dieser Nacht mit dem Reisig nach oben aufgestellt, um dieselbe Wirkung zu erzielen.

Die Bräuche um die Walpurgisnacht haben sich mit der Zeit gewandelt, der Sinn dieses Festes wurde in das Gegenteil verkehrt. Der Ursprung der Walpurgisnacht ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Auf dem Brocken im Harz, dem Tanzplatz der Hexen und der benachbarten Rosstrappe - den Zentren der heiligen Walpurgisnacht-Feierlichkeiten - ist heute zu einer Touristenattraktion mit kommerziellen Hintergrund degeneriert.


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Tradition der Hexenfeuer

Das Hexenfeuer, auch als Hexenbrennen, Maifeuer, Tanz in den Mai bezeichnet, wird am 30. April in weiten Teilen Deutschlands gefeiert. Zu dem Fest wird ein großes Feuer entfacht, das dafür gedacht ist "die bösen Geister" zu vertreiben. Dies Fest wird bis spät in die Nacht gefeiert. Auf dem Hexenfeuer stehen in manchen Regionen hölzerne "Hexen", die oftmals von der Jugend des Ortes angefertigt worden sind.

[image] Diese Tradition hat jedoch wenig mit der Walpurgisnacht, den ursprünglichen Feiertagen der Hexen, mit den Fruchtbarkeitsritualen, dem späteren Aberglauben oder der Hexenverbrennung gemein, sondern ist als Volksfest mit kommerziellem Hintergrund anzusehen. Was geblieben ist von allen ursprünglichen Ritualen, das ist der erhöhte Konsum von Alkohol. In vielen Orten wird das Hereinfeiern in den Mai alljährlich in Biergärten gefeiert. Um Mitternacht wird gesungen, mancherorts auch als Karaoke-Veranstaltung.

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