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 Die Hexenfeiertage orientieren sich am Ablauf des Jahres.
Die wichtigsten Eckpunkte sind die Sommersonnenwende und die Wintersonnenwende. Die Tag- und- Nachtgleichen im Frühling und im Herbst sind weitere wichtige Punkte im
Jahresablauf der Hexen. Eingebettet in diese wichtigen Zeitpunkte der Natur sind im jeweiligen sechs Wochen Abstand vier weitere wichtige Tage für die Hexen. Grundsätzlich
wurden die Feste zu diesen Tagen traditionell zum Vollmond gefeiert. In den Vollmondnächten tritt der Übergang der Jahreszeiten oder der Tag- und Nachtgleichen ein.
Der besseren Planbarkeit - und der besseren Vermarktung - wegen wurden diesen Feiertagen später feste Daten zugewiesen.
Die Bedeutung der Tage für die Hexen.
Diese Feiertage gehen auf die Abläufe der Natur ein. Hier wird ganz besonders deutlich, dass Bauern zu Hexen eine große Nähe zeigten (zeigen?) Das Jahresrad zeigt
die längsten und kürzesten Tage des Jahres. Der Beginn der Jahreszeiten, die besten Zeiten zum Pflanzen, Opfern und Ernten stehen hinter diesen Daten.
 Die Göttin
zeigt sich drei Mal in diesen Feiertagen: als Jungfrau, als Geliebte und als Greisin. Der Gott stellt den Sohn, Vater und das Opfer gleichermaßen dar, und beide
sind unsterblich. Der Kreislauf der Gestirne und der Jahreszeiten ist daraus erschaffen. Die Würdigung dieser Ereignisse bewegen das Jahresrad. Auch heute sind diese
markanten Jahresdaten noch Teil der öffentlichen Feiern. Wenn auch in veränderter Form, das zeigt sich am Tannenbaum, an Lichtmess, dem Erntedankfest, und am pflanzen
des Maibaums.
In ländlichen Gegenden werden noch Blutopfer gebracht: Kaninchen oder Hähne werden vor der Saat auf dem Feld geschlachtet, die Tiere verbleiben auf dem Feld
und das Blut sickert in das Erdreich. Dieser Fruchtbarkeitszauber hat eine lange Tradition, und würde sicherlich nicht mehr angewandt, wenn moderne Mittel eine
ebensolche Effektivität besitzen würden. Was zu den Zeiten dieser Festtage in der Natur geschieht, ist der Schlüssel zur Existenz allen Lebens auf der Erde.
Die Hexenfeiertage im Überblick:
SAMHAIN: wird in der Nacht vom 31.Oktober auf den 1.November gefeiert,
YULE: die Wintersonnenwende vom 20. auf den 21. Dezember,
INBOLC: das Lichtmessfest vom 31.1. auf den 1.Februar,
OSTARA:
das ist die Frühlings Tag- und Nachtgleiche, die wird vom 20. auf den 21. März gefeiert,
BELTANE: die Walpurgisnacht vom 30. April auf den 1. Mai,
LITHA: die Sommersonnenwende vom 20. auf den 21. Juni,
LUGNASAD oder
LAMMAS:
in der Nacht auf den 1. August, und
MARBON: die Herbst Tag- und Nachtgleiche
vom 20. auf den 21. September. Die Rituale der Tag- und Nachtgleichen wurden im Ursprung zeitlich korrekt mit den jeweiligen Sonnenauf- oder Untergängen eröffnet. Wobei
allerdings auch individuelle Abweichungen vorkamen: die Brechung von Lichtstrahlen in der Atmosphäre der Erde spielte für manche Hexen eine Rolle. So ist die Sonne
bereits 5 Minuten vor dem tatsächlichen Aufgang zu "sehen". Und natürlich auch noch 5 Minuten nach dem tatsächlichen Sonnenuntergang.
Zu diesem Thema im Forum: Beltane -
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