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Abhängig von der Kultur können sowohl männliche als auch weibliche Personen die Funktion des
Schamanen ausüben. Schamanismus ist das umfassende Wissen
über natürliche Mittel wie Heilpflanzen - und mit übernatürlichen Mitteln wie dem Wissen um magische Zusammenhänge. Der Schamane ist bemüht
die Heilung von Krankheiten mit allen seinen Fähigkeiten zu forcieren, oder schädliche Einflüsse zu neutralisieren, um so Krankheiten zu Bannen.
Schamanen stehen mit Wesen der "spirituellen Welt" in Verbindung, können diese in Ritualen aufrufen, befragen, und Bitten und Wünsche übermitteln.
Zum Schamanen wird man nicht geboren. Die Fähigkeiten, dieses Amt
ausführen zu können, müssen erworben oder auferlegt werden.
Schizophrenie, Nahtod Erlebnisse oder ähnliche Erfahrungen
Einige Kulturen im
südamerikanischen Raum setzen Schizophrenie, Nahtod Erlebnisse oder ähnliche Erfahrungen voraus, um eine Person zum Schamanen zu initiieren.
Oftmals werden Nahtod-Erlebnisse provoziert, dieses ist eine ernsthafte Vorbereitung um den magischer Wesen begegnen zu können,
und sich deren Akzeptanz zu Erwerben.
Andere Kulturen haben sich gescheut, solche Gratwanderungen
zu provozieren, so wurde z.B. in Alaska oft derjenige
Schamane, der auf natürlichem Wege eine lebensgefährliche
Situation überstanden, und dabei Nahtod Erfahrungen
geschenkt bekam.
Schamanen setzen die Rituale und die einzigartigen Möglichkeiten ihres Wissens niemals für sich selber ein, sind vor allem Wissende und Vermittler zwischen
den natürlichen und übernatürlichen Welten. Sie sind befähigt, ihre schamanistische Tätigkeit auszuüben, weil sie Einsichten in andere
Dimensionen beherrschen, und von mächtigen Partnern als Vermittler akzeptiert sind. Die Akzeptanz würden sie bei egoistischen Zielen verlieren.
In dieser Position und mit dem Wissen über die Kräfte der
Natur sind der Schamanismus und die Hexerei eng verbunden.
Hexen und Schamanen kennen natürliche Mittel zur Erlangung
eines magischen Prozesses aus eigenen Versuchen aber auch
aus Überlieferung und Tradition. Dem entgegen steht der
Magier
mit seiner Praxis seine Kräfte durch das schließen eines
Paktes zu erlangen oder zu erweitern.
Bitten und Wünsche übermitteln:
Eine der wichtigsten Funktionen des Schamanen ist, eine Person, eine Gruppe oder einen Ort vor übernatürlichen negativen Einflüssen zu schützen.
Er verhandelt dafür mit den guten und den bösen Geistern, bringt ihnen Opfer, und verschafft sich Visionen. Der Schamane wird von den Geistern
wahrgenommen, er ist ein akzeptiertes Mitglied magischer Wesen. Diesen Status hat sich der Schamane erarbeiten müssen: Oftmals sind Nahtod-Erfahrungen,
immer aber eine Annäherung durch exzessive Rituale mit Ekstasen durch Drogen, Gesang, Tanz und Musik vorangegangen. Ein wichtiges Instrument
während der schamanistischen Zeremonien und Ritualen ist die Trommel, sie führt die Tanzenden durch variierte monotone
Rhythmen auf den wichtigen Punkt: der Kontaktaufnahme zu.
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